Du aber, unser Gott … (Weisheit 15,1)

Der Glaube an Gott und die naturwissenschaftliche Erforschung der Welt gehören zusammen. Schon das Alte Testament beschreibt dies in nüchterner Weise: Gott habe alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet (Weisheit 11,21). Damit ist die Welt erforschbar.

Der australische Physiker Paul Davies hat als Summe aller nötigen Zufälle vom so genannten  Urknall bis zur Entstehung menschlichen Lebens die nicht mehr beschreibbare  Zahl von 10 hoch 200 hoch 20 errechnet. Das ist eine Zahl mit unvorstellbar vielen Nullen.

Macht dieses Wissen es nicht viel vernünftiger, an einen Schöpfer zu glauben, als ihn zu verdrängen? Bei den meisten Astrophysikern sei aus der trockenen Empirie wissenschaftlicher Datensammlung ein Gefühl von Heiligkeit entstanden, habe ich gelesen. Sie vergleichen unsere Welt längst nicht mehr mit einer Maschine. Sie sprechen von einem Organismus.

Der Blick in die Sterne lehrt den Menschen das Staunen – auch heute: Ein guter, ein ungemein kreativer Wille steht hinter allem. Wir Menschen sind nicht das zufällige Produkt einer blinden Evolution.

Herzliche Grüße, Pastor Matthias Zehrer