Liebe Schwestern und Brüder der Gemeinden in der Erlöserkirche Berlin-Tegel und in der Kreuzkirche Berlin-Spandau,

ich möchte euch sehr herzlich auf unserer gemeinsamen >Internetseite auf Zeit< begrüßen!

Solange unsere beiden Kirchen geschlossen bleiben müssen, könnte diese Seite ein Ort sein, an dem wir uns treffen, an dem wir unsere Gedanken austauschen, an dem wir unsere Gebetsanliegen niederlegen und an dem wir miteinander scherzen und fröhlich sind.

Denn Fröhlichkeit -wenn sie denn echt ist- steckt an, macht Mut, schenkt Hoffnung, hilft unserem Leben auf.

Dass diese Seite möglich wurde, verdanken wir der Internetbeauftragten der Tegeler Gemeinde, Stefanie Saße. Ihr Sohn Timon, der als Programmierer arbeitet, hat die technischen Grundlagen dafür zur Verfügung gestellt.

Lieber Timon, liebe Stefanie, auch im Namen von Gerd Schmidt, dem Internetbeauftragten unserer Spandauer Gemeinde, möchte ich mich herzlich für eure Mühe bedanken!

Weil die Erneuerung der Spandauer EmK-Homepage derzeit noch nicht abgeschlossen ist, freuen sich Gerd Schmidt und ich sehr, dass es diesen temporären gemeinsamen Internetauftritt geben kann. Ich bin als Pastor durch meine Dienstzuweisungen sowohl mit dem Bezirk Berlin-Tegel als auch mit dem Bezirk Berlin-Spandau der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) verbunden und erreiche mit dieser Seite nun fast alle Menschen der Gemeinden, in die ich gesandt bin.

An dieser Stelle möchte ich auch Wolfgang Schmidt (Spandau) danken! Er hat die Fotos der Spandauer für unsere gemeinsame Seite beigesteuert.

Noch ein Wort zur Nutzung dieser Seite: Es ist sehr leicht, einen Textbeitrag zu geben. Wenn er einmal hochgeladen ist, kann er verständlicherweise nicht mehr korrigiert werden. Ich bitte alle, die etwas schreiben, ihren Namen und ihre Heimatgemeinde darunter zu setzen, z.B. Peter Ohnesorg, Tegel oder Erika Hoffnungsvoll, Spandau.

Bitte denkt daran, dass unsere Seite kein abgeschlossener Raum ist. Auch Außenstehende können ohne weiteres auf unsere Seite zugreifen, die Beiträge lesen oder selbst etwas hinzufügen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass irgendeine Suchmaschine auf unsere Seite stößt und darauf Werbung verankert.

Das ist aber überhaupt nicht schlimm! Alle unsere Gottesdienste sind ebenfalls stets öffentliche Veranstaltungen. Und wir wissen oft nicht, wer sonntags in unseren >Zeiten der Gemeinschaft< sitzt und unsere Redebeiträge hört. Die Spandauer Schwestern und Brüder werden sich sicherlich noch daran erinnern können, dass wir sogar einmal eine Zeit hatten, in der eine Werbefrau unsere Gottesdienste besuchte, um im Anschluss Kosmetika anzubieten und mich sogar einmal fragte, ob sie das in der Zeit der Gemeinschaft tun dürfe …

Also überdenkt bitte, was ihr schreibt. Manches ist vielleicht in einer speziellen E-Mail- oder WhatsApp-Gruppe besser aufgehoben und einiges gehört vielleicht eher in das persönliche Telefongespräch.

Ich wünsche mir, dass diese gemeinsame Seite in den kommenden Wochen zu unserer ZEIT DER GEMEINSCHAFT wird.

An jedem Mittwoch und an jedem Sonntag werde ich von nun an eine Andacht auf diese Seite stellen. Und wenn es neue Informationen aus der Kirche gibt, werde ich diese veröffentlichen.

Heute ist der 5. Sonntag der Passionszeit. Die Losung und der Lehrtext für diesen Tag haben mich heute Morgen getröstet. Mit diesen beiden Sätzen der Bibel möchte ich mich für heute von euch verabschieden.

Seid behütet!

Herzlichst

Euer Pastor Matthias Zehrer

DIE LOSUNG

Wenn mein Geist in Ängsten ist, so kennst du doch meinen Weg.

Psalm 142,4

AUS DEM LEHRTEXT

Gelobt sei Gott, … der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis.

2. Korinther 1,3f

INFORMATIONEN AM SONNTAG, 29. MÄRZ 2020


Herzlich willkommen!

9 Kommentare zu „Herzlich willkommen!

  • 29. März 2020 um 21:01
    Permalink

    Liebe Schwestern und Brüder,
    auch ich wünsche euch in diesen unruhigen Zeiten, dass ihr wohlbehütet und fröhlich bleibt.
    Steffi Saße, Tegel

    Antworten
  • 29. März 2020 um 21:12
    Permalink

    Ein Zitat, das mich diese Woche begleiten wird:
    NICHTS ist ENTSPANNENDER, als das ANZUNEHMEN, was kommt.
    (Dalai Lama)
    Fröhliche Grüße
    Matthias Zehrer, Tegel & Spandau

    Antworten
    • 30. März 2020 um 11:02
      Permalink

      Und wenn es mir unendlich schwer fällt ist das dann Unglaube?

      Antworten
      • 30. März 2020 um 11:48
        Permalink

        (Zusatz zum 1. Kommentar)
        Carolin Schulze, EmK Tegel,
        liebe Tegeler und Spandauer,
        gestern sah ich auf youtube einen Beitrag von Johannes Hartl, der sagte, dass wir verlernt haben, durch Krisen zu gehen. Und genau genommen, sind wir in einer komfortablen Krisensituation. Viel besser, als in anderen Ländern.
        Ja, er hat recht. Wir haben genug zu Essen, ein Dach über dem Kopf und ein sehr gutes Gesundheitssystem. Aber wenn in dieser Zeit noch eine andere Erschütterung dazu kommt, die alles ins Wanken bringt, ist es dann Unglauben, wenn es mir schwer, fällt es anzunehmen?
        Ich bete jeden Tag, dass Gott diese Zeit für alle zum Besten dienen lässt. Und alle näher zu ihm kommen oder ganz neu finden. Das wünsche ich allen Menschen.

        Antworten
  • 30. März 2020 um 10:41
    Permalink

    Liebe Tegeler und Spandauer Geschwister,
    Ich bleibe zu Hause und singe als meine Losung für die beginnende Woche aus unserem Gesangbuch das Lied Nr. 355: Du bist mein Zufluchtsort. Ich berge mich in Deiner Hand, denn Du schützt mich Herr. Wann immer mich Angst befällt, traue ich auf Dich.
    Ja, ich trau auf Dich, und ich sage: „Ich bin stark in der Kraft meines Herrn.“ Aus diesen Worten schöpfe ich Trost und Zuversicht.
    Mit herzlichen Grüßen wünsche ich Euch eine von Gott behütete Woche.
    Jürgen Huppenbauer (EmK Gemeinde Tegel)

    Antworten
  • 1. April 2020 um 12:15
    Permalink

    Ich freue mich über diese Seite und hoffe auf vie le , auch kurze Berichte, damit wir alle in Kontakt bleiben.
    Wir haben den Vormittag wieder für einen kurzen spaziergang in der Sonne genutzt.
    Vorher konnten wir Fränze auf Entfernung zu ihrem Geburtstag gratulieren. Sie stand an der Haustür und wir auf der Straße.
    Ich habe ihr auch ein Geburtstags lied gesungen. Si e hat sich sehr gefreut.
    Grüße an Euch alle, Renate und Kurt

    Antworten
  • 3. April 2020 um 11:45
    Permalink

    Liebe Geschwister,
    zur heutigen Bibellese habe ich eine aktuelle Predigt gefunden: http://www.ufwind.net

    In den letzten Tagen habe ich viel telefoniert und, Gott sei Dank, erfahren, dass alle Geschwister soweit gesund, d.h. im Moment vor allem: nicht infiziert sind. Ich wünsche uns allen von Herzen, dass dies so bleibt und hoffe, dass unsere Kontakte per Internet oder Telefon, vor allem aber unsere Gebete uns helfen, diese schwierige Zeit zu überstehen.
    Meiner Mutter geht es soweit gut, im Pflegeheim ist niemand infiziert. Mit der aktuellen Situation und ihren Auswirkungen, vor allemmit dem Besuchsverbot kann sie nur schwer umgehen. Auf meine Bemerkung, dass zur Zeit und leider auch an Karfreitag und Ostern keine Gottesdienste stattfinden werden, meinte sie: Das kann ja wohl nicht Gottes Wille sein, dass sich seine Kinder nicht mehr zum gemeinsamen Gebet treffen dürfen, wo dies doch in dieser Zeit so besonders wichtig ist.

    Lasst uns in diesem Sinne beten, das das Virus seine Kraft verliert, dass die Ansteckungsrate sinkt, dass alle Infizierten wieder gesund werden, dass die Ärzte und Pflegekräfte durchhalten und gesund bleiben – und dass wir alle uns ganz bald gesund und fröhlich in der Kirche wiedersehen!

    Bleibt gesund und behütet!
    Angelika (Tegel)

    Antworten
    • 3. April 2020 um 12:15
      Permalink

      Liebe Angelika,
      ich denke in dieser Zeit viel an Deine Mutter, an Euch Schwestern, die Ihr Euch um Eure Mutter sorgt. Ich bete für Eure Mutter das sie die Zeit gut übersteht, und das Ihr di e Nötige Kraft geschenkt bekommt für all Euer Tun.
      Renate

      Antworten
  • 3. April 2020 um 12:20
    Permalink

    Danke liebe Carolin,
    Gestern habe ich wunderbare Post be kommen, die Zeitschrift unterwegs mit einem Passionskalender für die Karwoche.
    Wie gut tut es, nun jeden Tag ab Sonntag dasselbe zu lesen, wie andere in der Gemeinde, und überall in der EmK.
    Danke für diesen Dienst, alles auf den Postweg zu bringen.
    Renate

    Antworten

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